Die Spielregeln beschrieb vor einigen Jahren der Cronenberger Chronist und Journalist Jürgen Eschmann so

"Mit einem zwei Kilogramm schweren Holz wird auf neun Pinne geworfen. Das hört sich leicht an, bedenkt man aber, dass der Wurf aus acht Metern Entfernung erfolgt und das kleine Vorderholz, auch "Kante" genannt, geräumt werden muss, ist die Sache schon erheblich schwieriger.

Der Picker muss zudem eine Eisenplatte beachten, die kurz vor dem nur drei Zentimeter hohen Vorderholz liegt und nicht getroffen werden darf. Ansonsten verkündet lautes Scheppern die Ungültigkeit des Versuchs.

Die Pinne sind im Abstand von 60 Zentimetern auf einem Betonring von 2,50 Meter Durchmesser angeordnet, zehn Zentimeter hoch und drei Zentimeter dick.

Entsprechend ihren Standort tragen sie die gleichen Namen wie die Kegelpinne. Der Betonring gibt Hinweis auf die Entstehung des Spiels. Früher wurden die Pinne nicht auf Beton, sondern auf einem alten Schleifstein aufgestellt.

Kein Wunder, dass Picken in Cronenberg, dem einstigen Mekka der Schleifer und Hammerschmiede, überall gespielt wurde."

 

KÖNIGS-PICKEN:

5 x 3 Wurf auf jedes Bild = 45 Wurf, die meisten Zähler bestimmen den König.

 

MEISTERSCHAFT

3 x 3 Wurf auf jedes Bild = 27 Wurf, die 6 besten Ergebnisse werden für die Meisterschaft gewertet.

 

Volles Bild:

erst wenn innerhalb der Wurfserie (3 Wurf) die Kante (rot) getroffen wird, zählen auch die anderen getroffenen Pinne.

 

Bild ohne Kante:

 innerhalb der Wurfserie (3 Wurf) zählen alle getroffenen Pinne.

 

Hinterer Rand:

innerhalb der Wurfserie (3 Wurf) zählen alle getroffenen Pinne.